Ela von Conquore.com

Heute habe ich die Ehre, euch meine liebe Ela vorstellen zu dürfen, die mich dieses Jahr so großartig :/bei Curvy Christmas unterstützt – tausend Dank an dieser Stelle dafür! ♥
Elas Blog conquore.com verfolge ich schon von Anfang an und bin immer wieder begeistert von Elas wunderschön weiblichem Stil und ihren perfekten Make-Up-Looks! Noch schöner ist nur Elas herzliche, besonnene Art, die auch in ihren Interviewantworten ganz deutlich wird:

Liebe Ela,

Welches sind Deine 3 Lieblingsoutfits, die Du 2016 auf Deinem Blog gezeigt hast?

Dieses Jahr habe ich nur Lieblingsoutfits gepostet. Die Auswahl fiel mir deshalb nicht so einfach. Im Sommer trug ich gern ein sehr schlichtes Outfit bestehend aus einem schwarzen Top und einem rosa Rock. Der rosa Rock ist dabei das Highlight, weil er aus PU, plissiert und gelocht ist. Eines der exklusiveren Kleidungsstücke, die ich mir dieses Jahr gekauft habe.

Danach folgt ein schwarzes Cold Shoulder Kleid mit Print, welches ich über einer weißen Hose getragen habe. Und zuletzt einer meiner letzten Outfits: ein schwarzes Kleid mit weißer Schleife, welches ich mir selber zusammengestellt habe und welches maßgeschneidert ist.

1. In der Hauptrolle: mein erster Elvi Rock!
2. Cold Shoulder Plus Size Kleid in der eleganten Variante
3. uniqueStyler – selbst designt & maßgeschneidert

Erzähl uns doch mal was, das das Internet noch gar nicht weiß: welches Deiner Hobbies oder welche Deiner Leidenschaften wird aus deinem Blog gar nicht ersichtlich?

Mein Leben kann man in fünf Segmente aufteilen: Familie, Job, Freunde, Mode & Blog und soziales Engagement. Von den Themen zeige ich z.B. auf meinem Instagram Channel manchmal ein paar Eindrücke aus dem Familienleben, lade Freundinnen zu gemeinsamen Shootings ein oder snappe aus dem Büro.

Das Thema soziales Engagement findet man aber weder auf dem Blog, noch auf Instagram. Das hat natürlich einmal was mit dem Datenschutz zu tun. Das Thema betrachte ich aber auch als besonders persönlich. Ich möchte mich für das Wohl anderer Menschen einsetzen und ein bisschen von dem Glück abgeben, welches mir in meinem Leben zu teil wird. Und wie könnte ich es anders tun, als Zeit anderen Menschen zu schenken, ohne etwas im Gegenzug zu verlangen?

Warum bist Du Bloggerin geworden?

Ich bin Bloggerin geworden, weil ich gern meine Outfits zeigen wollte. Dann ist im Laufe der Zeit daraus deutlich mehr geworden. Aber in erster Linie ging es mir hauptsächlich darum meinen eigenen Stil zu präsentieren.

Was hat sich seit Eröffnung Deines Blogs für Dich geändert?

Seit Eröffnung des Blogs sind nun einige Jahre vergangen und ich muss sagen, dass in diesen Jahren eine Menge Mädchenträume in Erfüllung gegangen sind.
Ich durfte der Mode wegen reisen, habe meine eigenen Kleidungsstücke designt, bin einige Male für’s Fernsehen vor der Kamera gewesen, habe neue (manchmal auch negative) Erfahrungen gesammelt, fantastische Persönlichkeiten getroffen und Freunde gefunden. Wenn ich zurückblicke, ist da eine Menge zusammengekommen und ich freue mich über jeden Moment, denn dadurch bin ich gewachsen. Außerdem bin ich meiner Familie, meinen Freunden und Lesern für ihre Unterstützung sehr dankbar.

Neben all diesen Dingen bemerke ich aber auch, wie sehr sich mein Kleidungsstil im Laufe der Zeit verändert hat und sich weiterhin verändert. Das ist wirklich sehr spannend und ich bin gespannt, was die Zukunft mit sich bringen wird.

Wer sind Deine Stilvorbilder?

Ich finde nach wie vor Tanesha Awasthi fantastisch. Sie hat einen tollen Kleidungsstil!
Aber ich schaue mir auch gern immer wieder die Kleidungsstile anderer Frauen an, wie zum Beispiel Bloggerinnen wie Garner Style oder Gabi Fresh, oder Stilikonen wie Olivia Palermo oder Lena Terlutter.

Man kann aber nicht sagen, dass ich versuche diese Styles für meine Größe nachzuahmen. Ich begutachte ihre Stylings und identifiziere, was mir persönlich an den Outfits gefällt. Im nächsten Schritt prüfe ich, wie ich diese Elemente für mich umsetzen kann. Dabei schaue ich nicht nur auf das, was ich in meiner Größe bekommen kann, sondern natürlich auch auf den Preis. Spätestens dann merke ich nämlich, wie teuer schöne Mode sein kann und wie schnell sie vergänglich wird.

Aus diesem Grund versuche ich seit einiger Zeit nur noch Kleidungsstücke zu kaufen, die für mich länger als nur eine Saison Bestand haben. Aus all dem wird dann mein persönlicher Stil.

Wie schaffst Du es, eine gute Beziehung zu Deinem Körper zu haben? Hast du dazu Tipps für unsere Leser?

Als erstes möchte ich sagen, dass man sich Zeit geben sollte. Eine gute Beziehung zu seinem Körper zu haben ist ein Ziel, aber man sollte keine Deadline festlegen, wann es so weit sein sollte.

Ich persönlich bin mir nach wie vor nicht sicher, ob ich an diesem Punkt angelangt bin, an dem ich sage: „Ja, ich habe eine gesunde und gute Beziehung zu meinem Körper“. Aber ich weiß, dass meine jetzige Sicht Meilenweit besser ist, als sie es noch vor fünf Jahren war. Das merke ich u.a. daran, dass ich mich sofort in Gespräche einmische, in denen besonders jungen Menschen eingetrichtert wird, sie wären zu dick oder sie könnten dies oder jenes nicht erreichen, weil ihnen irgendwelche Eigenschaften fehlen. So was hat mich damals verletzt und ich lasse nicht zu, dass solche Dinge in meiner Anwesenheit gesagt werden.

Ich merke es auch an der Tatsache, dass ich mich nach einer gefühlten Ewigkeit im Urlaub in Bademode ins Wasser traute. Plötzlich hatte ich Sonnenbrand an Stellen, an denen zuvor wohl noch nie die Sonne ran kam. Im Nachgang habe ich mich sehr darüber gefreut, denn ich habe meinen Urlaub in vollen Zügen genossen.

Weiterhin mache ich mir weniger Gedanken darüber, was andere über mich sagen – egal in welcher Beziehung. Alles, was in meinem Leben passiert, ist hauptsächlich meine Sache. Wenn ich mir Meinungen einhole, dann von Menschen, deren Meinung mir wichtig ist. Das Geschwafel anderer ist mir einfach egal.
Es interessiert mich nicht, denn ich habe irgendwann gelernt, dass es Menschen gibt, die so negativ sind, dass sie mich runterziehen und mir das Gefühl geben, ein schlechter Mensch zu sein oder in deren Nähe ich mich unwohl fühle. Solche Beziehungen habe ich, so weit es ging, beendet.

Unterm Strich kann ich sagen, dass meine Beziehung zu meinem Körper immer besser wird, je mehr ich mich für mein persönliches Glück einsetze. Und das möchte ich auch jedem von Euch raten, wenn ihr im Hier und Jetzt unzufrieden seid.

Vielen Dank für Deine Antworten, Ela!

Auf Elas Blog conquore.com könnt ihr ab 10 Uhr an ihrem Gewinnspiel teilnehmen. Ela findet ihr übrigens auch auf Instagram und Facebook.

Morgen gibt es hier bei Curvy Christmas ein Interview mit Christine vom Blog Chlencherei – schaut gerne wieder vorbei!