Vanessa von Be Real. Be Plus.

Vanessa von Be Real. Be Plus. im Interview

Heute habe ich die Ehre, euch die liebe Vanessa von Be Real. Be Plus. vorzustellen. Wir haben uns Anfang des Jahres in Hannover wiedergesehen – weil durch die CeBIT so wenige Zimmer frei waren, hat sie uns einen Schlafplatz bei ihren Eltern organisiert und wir hatten so eine schöne Zeit zusammen. Tausend Dank nochmals! ♥
Vanessas wunderbar herzliche und offene Art könnt ihr auf ihrem Blog erleben – und natürlich auch bei uns im Interview:

Vanessa von Be Real. Be Plus.

Welches sind Deine 3 Lieblingsoutfits, die Du 2016 auf Deinem Blog gezeigt hast?

Spontan ist mir da gar keins eingefallen und als ich mir dann meine alten Blogposts angeschaut habe, ging es nur immer: ach ja, oh das, ja stimmt! Dann war das Entscheiden doch etwas schwerer. In der Schule würde jetzt vermutlich stehen „hat die Frage nicht verstanden“, aber ich musste leider vier Outfits nehmen.

Beim ersten Outfit hat das Shooten mit den Luftballons so viel Spaß gemacht und es erinnert mich immer daran, dass man das Leben nicht zu ernst nehmen sollte. Denn leider hänge ich viel zu oft den schlechten Dingen nach. Outfit Nummer zwei ist eigentlich das Ich, was ich immer sein wollte. Ein bisschen Mädchen, ein bisschen Lady und eine Prise Carrie Bradshaw. Und der weiße Faltenrock mit Schleife ist einfach zu süß. Im dritten Outfit habe ich mich besonders mit dem ganzen Styling wie eine griechische Göttin gefühlt. Keine Sorge, ich bin nicht übergeschnappt, aber mit mit diesem tollen Maxikleid und den so schön gestylten Haaren hätte Herkules jeder Zeit im die Ecke kommen dürfen. Das letzte ist das vielleicht für mich wichtigste Outfit. Denn das erste Mal seit langem habe ich komplett ärmellos getragen und es auf dem Blog veröffentlicht. Denn auch wenn ich inzwischen schon viel weiter mit mir und meiner Selbstwahrnehmung bin, hat man wegen mancher Dinge eben doch noch Zweifel. Und ich finde es wichtig, das zu teilen

Erzähl uns doch mal was, das das Internet noch gar nicht weiß: welches Deiner Hobbies oder welche Deiner Leidenschaften wird aus deinem Blog gar nicht ersichtlich?

Bei Hobbys fällt mir natürlich sofort Eishockey ein – das findet bisher wenig auf meinem Blog statt. Mein Mann und ich sind seit Jahren Fans der Hannover Indians, haben uns dort kennengelernt und machen inzwischen den Liveticker dort. Ansonsten gibt es sicher tausend kleine Dinge, die es über mich zu erzählen gibt. Ich esse Pizza oder auch Kuchenstücke vom Rand nach innen, bin furchtbar schlecht im Nein sagen und sortiere Smarties nach Anzahl und Farbe bevor ich sie esse. Mist, gleich zwei mal von Essen geredet – scheinbar bin ich auch noch verfressen. 😉

Warum bist Du Bloggerin geworden?

Ich habe mich eigentlich schon immer für Mode interessiert und habe jahrelang andere Blogs gelesen. Und irgendwann wollte ich das auch. Warum genau kann ich gar nicht sagen. Es war eher ein Gefühl tief im Bauch. Anfangs habe ich niemandem davon erzählt, außer meiner Familie und meiner Freundin, die Fotos von mir gemacht hat. Denn ich wollte es nicht rumposaunen und dann nach ein paar Monaten wieder aufhören. Inzwischen weiß eigentlich fast jeder, das ich blogge.

Was hat sich seit Eröffnung Deines Blogs für Dich geändert?

Es hat sich tatsächlich einiges geändert. Vor allem hab ich weniger Zeit. Nein, Spaß. 😉 Der Blog ist zwar sehr zeitintensiv, aber hat mir auch so viel gebracht. All die netten Menschen, die ich mit der selben Leidenschaft kennengelernt habe, sind da nur die Spitze. Am meisten hat es tatsächlich mir selbst gebracht. Ich bin viel mutiger geworden, was Kleidung angeht. Als ich noch in der Schule war, habe ich tatsächlich nie kurze Röcke oder Hosen getragen. Nichtmal offene Schuhe. Und auch wenn ich mich bei weitem nicht perfekt finde, schaue ich inzwischen in den Spiegel und denke: ja, heute siehst du aber wirklich hübsch aus.

Wer sind Deine Stilvorbilder?

Richtige Stil-Vorbilder oder Ikonen habe ich eigentlich keine. Bei mir sind es einzelne Looks, die ich toll finde. Meist sind es relativ feminine Sachen, die aber einen gewissen Coolness-Faktor haben. Wobei ich mir „der Teufel trägt Prada“ sicher 100 Mal anschauen könnte und nahezu jedes Outfit von Anne Hathaway nehmen würde. Ansonsten mag ich besonders die amerikanischen (oder auch mal kanadischen) Blogger. Die haben irgendwie noch ein ganz anderes Selbstverständnis von habe Mode. Da fallen mir spontan zum Beispiel die Mädels von „Curves on a budget“, „Musings of a curvy lady“ „Trendy Curvy“ oder „Beauticurve“ ein. Und natürlich die Vorbilder vieler Blogger Tanesha Awasti (Girl with curves), Garnerstyle und Gabi Fresh.

Wie schaffst Du es, eine gute Beziehung zu Deinem Körper zu haben? Hast du dazu Tipps für unsere Leser?

Meist hören sich solche Ratschläge wie der 100. Artikel dazu in einer Frauenzeitschrift an. Aber sie sind wahr – man muss es nur schaffen, sie zu beherzigen! Sei nicht so streng zu dir – trau dich – es ist okay, dich schön zu finden. Und wenn ihr einen Geheim-Tipp wollte: startet einen Mode-Blog! 😉

Vielen Dank für Deine Antworten, Vanessa!

Auf Vanessas Blog könnt ihr ab 10 Uhr an ihrem Gewinnspiel teilnehmen. Vanessa findet ihr übrigens auch auf Instagram, Facebook und Pinterest.

Morgen gibt es hier bei Curvy Christmas ein Interview mit Cécile von Theodora Flipper – schaut unbedingt wieder vorbei!